Was ist kultursensitive Psychotherapie? 

Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt "Behandlung der Seele" bzw. "Behandlung von seelischen Problemen." Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Psychotherapie kann kurativ (heilend), palliativ (lindernd), gesundheitsfördernd, präventiv (vorbeugend) und persönlichkeitsentwickelnd wirken.

In der kultursensitive Psychotherapie werden die kulturellen Besonderheiten der Hilfe suchenden Menschen im Behandlungsprozess und -konzept berücksichtigt um die Selbstheilungsprozesse des Hilfesuchenden besser unterstützen zu können.  

 

Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TfP) ist

ein Richtlinienverfahren der Psychotherapie in der Bundesrepublik Deutschland. Gemeinsam mit der Verhaltenstherapie und der Analytischen Psychotherapie gilt sie als ein Verfahren, welches als wissenschaftlich wirksam ausgewiesen wurde und eine Kassenleistung darstellt.

Die TP gehört zu den Analytischen Verfahren und entwickelte sich im 20 Jhd. aus der Psychoanalyse. Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse findet die Behandlung nicht im Liegen auf einer Couch, sondern im Sitzen statt. Die ambulante Behandlung findet in psychotherapeutischen Einzelgesprächen statt, eine Sitzung dauert dabei in der Regel 50 Minuten und findet ein- bis zweimal wöchentlich statt. 

 

Eine ambulante Behandlung kann nur bei ausreichender Stabilität erfolgen, in manchen Fällen sind stationäre oder teilstationäre (tagesklinische) Behandlungen vor Beginn einer ambulanten Psychotherapie sinnvoll und/oder notwendig, was individuell gemeinsam mit Ihnen besprochen wird. 

 

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